Ameisenarten & Verbreitung

Ameisenarten & VerbreitungAmeisen und Honigbienen leben in einem Staat, der Jahrzehnte bestehen kann. Das ist damit die höchste Stufe innerhalb der staatenbildenden Insekten für die Ameisenarten & Verbreitung. Bei Termiten und Ameisen kann die Zahl der einzelnen Individuen in die Millionen gehen. Ein Bienenvolk, das gesund ist, erreicht bis zu 50 000 Individuen. Einige Insektenstaaten leben als Nomaden. Bekannt sind hier die Treiberameisen in einigen Gebieten Amerikas und der alten Welt. Zu bestimmten Zeiten verlassen diese Insekten ihre Nester und ziehen an andere Orte. Dieser Aufbruchszeitraum wird durch den Rhythmus innerhalb der Brutpflege ausgelöst. Wenn die Larven schlüpfen, beginnt die Wanderung. Sie dauert bis sich die Larven verpuppen. Bei den Treiberameisen kann die Größe der Kolonie bis auf 20 Millionen Individuen ansteigen. Auf ihren Raubzügen kooperieren die Insekten so perfekt miteinander, dass ihnen sogar der Nachwuchs von Säugetieren zum Opfer fallen kann.

Manche Ameisenarten betreiben Ackerbau

Blattschneideameisen gehören zu den Ameisen die Ackerbau betreiben. In Mittel- und Südamerika gibt es etwa 200 Arten dieser Ameisen. Sie legen Pilzgärten an, die sich entweder unterirdisch oder sehr tief in ihrem Nest befinden. Die Pilze bilden Wucherungen, von denen sich die Ameisen ernähren. Blattschneideameisen schneiden, wie ihr Name schon verrät, Blattstücke ab, transportieren diese in ihr Nest. Dort werden sie eingespeichelt und dem Pilzgarten beigefügt. Ist es an der Zeit zu schwärmen, nehmen die jungen Königinnen in einer Tasche, die sich in der Mundhöhle befindet, einen kleinen Pilzvorrat mit. Nach der Paarung gräbt die Königin ein Erdloch, wo das neue Nest entstehen soll.

Sie spuckt den Pilz aus, düngt ihn hin und wieder mit ihrem Kot. Bekannt ist die Tatsache, dass Ameisen Blattläuse als Vieh halten. Sie fressen den kohlenhydratreichen Kot der Blattläuse. Haben Ameisen eine Blattlauskolonie entdeckt, lassen sie einen Bewacher zurück. Dieser sorgt dafür, dass die Blattläuse nur als Nahrungsquelle für die eigene Kolonie dienen. Blattläuse werden aber nicht nur gemolken. Ameisen fressen immer wieder die Läuse. Sie sind also gleichzeitig Milch- und Schlachtvieh.

* Preis wurde zuletzt am 10. April 2019 um 13:31 Uhr aktualisiert

Einige Ameisen halten Haustiere

Einige Schild – und Blattläuse haben das Haustier Dasein perfektioniert. Diese Läuse leben direkt in den Ameisennestern. Hier werden sie von den Ameisen verteidigt und bei Gefahr abtransportiert. Sogar die Königinnen einiger Ameisenarten nehmen auf ihrem Hochzeitsflug weibliche Schildlauslarven mit. Insekten, die in einem Sozialverbund leben, legen häufig Nahrungsvorräte an. Honigbienen speichern in Waben große Mengen Honig. Honigbienen bilden im Winter Trauben, in denen die einzelnen Bienen abwechselnd im Inneren und Äußeren Bereich sich befinden. Ameisen, die in unserem Klima leben, legen keine Vorräte an, weil sie während des Winters erstarren und keine Nahrung benötigen.

In trockenen Klimabereichen gibt es jedoch Ameisen, die einen Nahrungsvorrat anlegen. Die Honigtöpfe sind Ameisen, die in Zeiten des Nahrungsüberflusses mit dem Sekret von Blattläusen gefüttert werden. Dadurch dehnt sich ihr Kropf aus, bis er etwa Erbsengröße erreicht. Diese Ameisen sitzen unbeweglich an den Dächern der Vorratskammern. Bei Nahrungsmangel geben sie durch Würgen den Honig in Portionen wieder ab.

Sklaverei ist den Ameisen nicht unbekannt

Einige Ameisenarten leben in den Nestern fremder Ameisen. Hier ernähren sie sich von den Vorräten der Gastgeber. Diese Ameisen sind meist eine sehr kleine Art, die eigene Gänge in den Nestern der Gastgeber baut. Bei den Termiten leben einige Knotenameisen auf diese Art. Gastameisen sind in ihrem Verhalten noch direkter. Entweder betteln sie die Gastameisen um Futter an (Formicoxenus) oder sie fressen deren Brut (Solenopsis). Es gibt Königinnen, die sich unter dem Volk einer fremden Ameisenart mischen (Teleutomyrmex schneideri). Parasitische Ameisen, die ein anderes Volk nur temporär nutzen, töten die Königin und setzen sich an deren Stelle.

Mit der Zeit leben sie mit ihren eigen Arbeiterinnen in dem Nest (Formica rufa).
Auch Sklaverei ist den Ameisen nicht unbekannt. Hier sind es die jungen Königinnen, die versuchen in einem Nest die Königin und die adulten Arbeiterinnen zu töten oder zumindest zu verjagen. Arbeiterinnen des Wirtsvolkes ziehen Sklavenhalterameisen auf. Diese überfallen andere Wirtsnester und rauben dort Nachschub an Puppen für die Wirts- bzw. Sklavenhalterart. Meistens sind die Sklavenhalterameisen von ihren Sklaven vollkommen abhängig. Die Sklaven sorgen für Nahrung, pflegen die Brut und kümmern sich um das Nest.

Ameisen selbst halten und beobachten  Mehr als nur Wald und Wuseln

Insekten haben sich hierzulande innerhalb der letzten Jahre zu immer beliebteren Haustieren gemausert. Vor allem exotische Insekten sind sehr begehrt und der Fachhandel bietet ein immer umfangreicher werdendes Sortiment an Zubehör an, um die Haltungsbedingungen und -anforderungen der Insekten möglichst passend und optimal nachbilden zu können. Manche Insekten sind dabei anspruchsvoller als andere. Für Ameisen gilt das teilweise auch, doch es gibt einige Arten, die sich ganz hervorragend Zuhause halten und beobachten lassen. In der Regel wird zum Einstieg in dieses Hobby ein Ameisenlabyrinth im Zoofachhandel gekauft.

Dies besteht aus einer abgeschlossenen Box im Wüstendesign und mit vorgeformten Röhren. Durch die Glaswände und -böden können die Insekten später beobachtet werden. Meisten beinhalten diese Ameisenlabyrinthe eine Königin und eine Arbeiterin, die gemeinsam die Grundlage eines neuen Staates bilden. Allerdings entscheiden sich viele Ameisenfreunde früher oder später dazu, ihr Ameisennest selbst zu bauen. Verschiedene Aufbau- und Montageanleitungen in unterschiedlichen Dimensionen und Ausführungen haben sich dabei bewährt und können entsprechend der bevorzugten Art ausgewählt werden.

Baut man seinen Ameisen Nester und befasst sich mit der Lebensweise und den Fähigkeiten der beeindruckenden Insekten, ergibt sich übrigens auch ein ganz anderes Verständnis der Auffassung von Ameisen als Parasiten. Ameisen zu Hause halten vermittelt sehr anschaulich, welche Fähigkeiten die kleinen Insekten besitzen und das beantwortet auch gleich die Frage, für was sind Ameisen gut. Ameisen zu Hause zu halten kann der Beginn in ein aufregendes und umfangreiches Hobby mit hohen Ansprüchen sein. Außerdem kann auf diese Weise ein ganz individueller Ameisenschutz vorgenommen werden.

* Preis wurde zuletzt am 10. April 2019 um 13:31 Uhr aktualisiert

Fliegende Ameisen bekämpfen

Fliegende Ameisen sind nicht Schädlich aber lästig. Zum Glück lässt sich sagen, dass nicht alle Ameisen in gleicher Weise schädliche Plagegeister sind. Manchmal sind sie einfach nur lästig und sollen möglichst verscheucht werden. Aus diesem Grund bietet es sich bei fliegenden Ameisen an, eine natürliche Ameisenbekämpfung im Garten auszuwählen. Schließlich sind Ameisen nützliche Insekten und wenn sie „nur“ stören, sollten sie nicht unbedingt vernichtet werden.

Ameisenarten & Verbreitung1Das gilt vor allem für geflügelte Ameisen, denn hierbei handelt es sich nicht um eine individuelle Art, sondern um die gesammelten geschlechtsreifen männlichen und weiblichen Ameisen, die sich auf ihrem sogenannten Hochzeitsflug befinden. Hierbei haben diese Ameisen eigens Flügel entwickelt, um ihr ursprüngliches Nest verlassen zu können. Zu bestimmten Zeiten kann mit ganzen Schwärmen von fliegenden Ameisen gerechnet werden, die sich alle etwa zum gleichen Moment auf die Suche nach einem Partner begeben.

Viele dieser paarungsbereiten Individuen werden ziellos versterben. Doch erfolgreiche Ameisenweibchen entwickeln sich zu Königinnen, verlieren ihre Flügel und gründen einen neuen Staat. Es ist darum gleich doppelt sinnvoll, die fliegenden Ameisen im Garten nicht zu töten, sondern lediglich fernzuhalten. Hinzu kommt, dass lediglich während der aktiven Zeit von Anfang Mai bis Ende Juni mit einzelnen Exemplaren im Haus zu rechnen ist. Dabei können selbst geschlossene Fenster und Türen keine effektive Barriere darstellen.

Um diese fliegenden Ameisen natürlich bekämpfen zu können, helfen bereits ätherische Öle, um verlockende Gerüche von möglichen Nahrungsquellen zu verdrängen. Es reicht schließlich bereits, diese Ameisen verjagen zu wollen, denn mit etwas Geduld regelt sich der Nachschub neuer Ameisen von selbst. Ansonsten empfiehlt sich die gemeine Fliegenklatsche bei besonders lästigen Exemplaren.

Schwarze und Gelbe Wegameisen bekämpfen

Eng miteinander verwandt sind die Schwarze und die Gelbe Wegameise, da sie ähnliche Lebensgewohnheiten besitzen und dieselben Lebensräume bevorzugen. Beide Arten leben gern in der Nähe des Menschen, vor allem in ihren kultivierten Gärten. Vor allem die schwarze Vertretung ist weit verbreitet und wird darum als Gartenameise bezeichnet. Gelbe Ameisen haben die Vorliebe, ihre Nester direkt unter dem Rasen aufzubauen. Dort fallen sie auf durch aufgeworfene Erdhaufen an den Ausgängen zum Nest.

Diese Müllhalden können recht groß werden und sehen Maulwurfshügeln zum Verwechseln ähnlich. Unter der Erde bilden Gelbe Ameisen ein Netz von Gängen und Räumen, in denen sie ihre eigenen Kolonien an Wurzelläusen zur Nahrungsversorgung halten. Zwar verlassen viele dieser Ameisen kaum das Nest und tauchen somit nur selten auf. Doch unter der Erde ist einiges Los. Hinzu kommt, dass eine Kolonie von mehreren Königinnen gegründet werden kann, die sich mit zunehmendem Alter versuchen gegenseitig abzusetzen. Durch die Arbeit der Gelben Ameisen im Garten können Schäden im Erdreich auftreten. Diese führen zu schadhaften Stellen auf dem Rasen oder beeinflussen die Statik der Terrasse. Im Beet leiden die Wurzeln von Zier- und Nutzpflanzen unter dem Tagebau der Ameisen.

Hier hat sich als gutes Mittel gegen Ameisen bewährt, die gesamte Kolonie umzusiedeln. Auf diese Weise wird gleich das „Problem“ der mehreren Königinnen geklärt, denn beim Ameisen vernichten dieser Art müssten gleich alle Königinnen erwischt und getötet werden, um den Staat effektiv zu vertreiben. Verschiedene Ratgeber erklären allerdings ganz leicht, wie man einen Staat mit Gelben Ameisen umsiedeln kann. Auf diese Weise kann auf schädliches Ameisengift verzichtet werden. Ratsam gegen Ameisen dieser Art ist es auch, die grünen und genutzten Freiflächen so zu gestalten, dass sie für eine Ameisenkolonie unattraktiv wirken. Basaltsplit statt Pflastersand und spezieller Pflasterfugenmörtel helfen darum nicht nur gegen lästiges Unkraut, sondern auch gegen Gelbe Ameisen. Wer gegen Rote Ameisen Gift einsetzt, kann übrigens mit empfindlichen Strafen rechnen.

Rote Ameisen bekämpfen

Rote Ameisen sind erstaunliche Kreaturen, die von Gärtnern grundsätzlich sehr geschätzt werden. Sie sind wahre Müllschlucker und erfolgreiche Insektenjäger, die auch vor Aas und kleineren Säugetieren nicht zurückschrecken. Allerdings können sie trotzdem zur Plage im Haus werden, denn sie können sehr unangenehm zubeißen und neigen dazu, riesige Ameisenhügel zu errichten. Rote Ameisen sind Allesfresser mit großem Hunger.

Rote Wegameise - http://ameisenfalle.online-kaufen.guruJedoch ist der Kampf gegen Rote Ameisen nicht unbeschränkt möglich, denn sie stehen unter strengem Schutz. Aus diesem Grund dürfen diese Insekten nicht wahllos getötet werden. Darum bieten sich vornehmlich natürliche Mittel gegen Ameisen an, um Haus und Garten vor einer großen Invasion zu retten. Wer eine Kolonie Roter Ameisen im Garten entdeckt, kommt mit einer Umsiedlung zu den besten Ergebnissen. Für gewöhnlich meiden die großen Insekten die Nähe des Menschen ohnehin und bleiben gern an einem Ort, der etwas weiter entfernt ist. Nach der Umsiedlung sollten die verbleibenden Arbeiterinnen allerdings ebenfalls vertrieben werden.

Als effektive Ameisenbekämpfung hat sich Zimt ebenso bewährt, wie der Einsatz anderer, stark riechender Kräuter wie Farnkraut, Thymian, Wachholder, Kerbel und Flüssigkeiten mit Zitrone oder Brennnesseln (wobei diese keinen Zucker enthalten sollten). Verzichtet werden sollte an dieser Stelle auf Backpulver gegen Ameisen, denn diese werden so nicht nur unnötig, sondern auch qualvoll getötet. Insbesondere bei der Roten Ameise gilt also vor allem, die Tiere erst gar nicht willkommen zu heißen in Haus und Garten. Darum sollten während der warmen Sommermonate, sobald der Frühling beendet ist, offene Nahrungsmittel und Getränke vermieden werden. Auch Tierfutter ist eine verlockend leichte Nahrungsquelle für Ameisen. Darum gehören alle essbaren Produkte in fest verschließbare Behälter, damit deren Duft die Ameisen nicht herbeilockt.

Pharaoameisen bekämpfen – Unterschätzte Krankheitsüberträger

Es ist unbestritten, dass Ameisen nützliche und hilfreiche Insekten sind. Doch manche Arten, wie zum Beispiel die Pharaoameise, können auch durch für den Menschen unangenehme Eigenschaften auffallen. Dies wird begünstigt dadurch, dass Pharaoameisen besonders gern in der Nähe des Menschen leben. Hier besiedeln sie nicht nur dessen Kulturgärten, sondern mit großer Vorliebe die Wohnungen. Zwar sind diese Ameisen ausgesprochen klein, doch im Haus sind sie wahre Schädlinge.

Ihr Biss ist zwar nicht sehr schmerzhaft, doch Pharaoameisen tragen krankheitsauslösende Keime und Bakterien in ihrem Organismus. Auf dem indischen Kontinent, von wo diese Ameise ursprünglich stammt, sind sie darum sehr gefürchtet. Hinzu kommt, dass Pharaoameisen einen ganzjährig gleich beibend warmen Platz bevorzugen für ihr Nest.

Darum sind sie besonders häufig in größeren öffentlichen und halböffentlichen Gebäuden anzutreffen, wie Schulen, Behörden, Krankenhäuser, Kaufhäuser und dergleichen. Doch auch im privaten Heim fühlen sich die vergleichsweise kleinen Insekten recht wohl. Sie bevorzugen eine Vielzahl von Nahrungsmöglichkeiten, vor allem jene mit reichlich Eiweiß und sind außerdem besonders schwer zu erwischen. Ein großflächiger Einsatz von Giften und Insektiziden hat sich beim Kampf gegen Pharaoameisen nicht bewährt.

Auch Backpulver gegen Ameisen im Haus ist nicht zu empfehlen, weil damit das Problem nur teilweise erreicht werden kann. Tatsächlich hat sich bei dieser Art Ameisen Fresslack bewährt ebenso wie Ameisen Gel, das nicht direkt vor Ort zum Tod der einzelnen Ameise führt. Vielmehr werden diese speziellen Futterköder für Ameisen so konzipiert, dass sie von den Arbeiterinnen ins Nest getragen werden und dort zur Vernichtung des Volkes führen.

Insbesondere die Vorliebe der Pharaoameisen für das Fundament und die Mauerwerke menschlicher Gebäude macht die Ameisenbekämpfung im Haus so anspruchsvoll. Es kann schwierig sein, die Nester zu finden und zu erreichen. Außerdem kann umfänglich wirkendes Ameisengift wegen der Gefahr für die Bewohner ebenfalls nicht bedenkenlos eingesetzt werden. Eine Kombination aus Ameisenabwehr und Ameisenvernichtung ist meistens die beste Lösung, sollte jedoch idealerweise auch von einem Kammerjäger durchgeführt und überwacht werden.

Waldameisen bekämpfen – Unter Naturschutz, bitte nicht töten!

Viele Insektenarten sind auch hierzulande vom Aussterben bedroht und das gilt nicht nur für fliegende Insekten. Besonders die Waldameise darf deshalb nicht vorbehaltlos vernichtet werden. Für Laien sind diese Ameisen durch ihre etwas deutlichere Größe und die bevorzugten Lebensräume erkennbar. Hierbei werden Waldgebiete, Waldränder und offene Lichtungen besonders gern gewählt.

Waldameise - AmeisenhaufenWer sein Haus oder den Garten in Waldnähe stehen hat, wird also häufiger auf diese Ameisenart treffen. Jedoch gilt auch hierbei, dass abschrecken und vertreiben die Strategien der Wahl sein sollten vor dem Einsatz tödlicher Ameisenmittel. Da diese Ameisen große Kolonien bilden mit tausenden einzelnen Insekten, kann der Interaktionsbereich eines Staates sehr groß werden. Darum sollte beim Kampf gegen Ameisen im Haus dieser Art die Beseitigung des Nestes samt der Königin im Vordergrund stehen.

Vor allem Maßnahmen, die den initialen Nestbau schon im Vorfeld verhindern, haben sich dazu als erfolgreich aufgezeigt. Um Waldameisen im Haus bekämpfen zu können, sollte die Ameisenstraßen mit stark duftenden Aromen behandelt werden wie zum Beispiel mit Zimt, Chili, Lavendel Zitrone oder Gewürznelken.

Wer im Garten Waldameisen bekämpfen möchte, sollte die Auswahl der dort genutzten Pflanzen entsprechend ausrichten. Tomaten und Lavendel mögen die kleinen Insekten nämlich ebenso wenig wie Majoran, Wacholder und Kerbel. Vor allem im Aufbaustadium lässt sich ein Ameisennest von Waldameisen noch gut und effektiv umsiedeln. Im Handel bieten sich dazu eigens passende Sprays mit besonderen Duftstoffen an, mit denen die ausgehobene Stelle abschließend behandelt wird. Besteht bereits ein größeres Nest, kann meistens nur noch ein Experte bei der Umsiedlung helfen.

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